Fit für die Zukunft - Rüsselsheim 2020


Rüsselsheim wandelt sich von einer Stadt der Automobilproduktion zu einem Innovationsstandort mit Schwerpunkt
"Forschung & Entwicklung".


Vor dem Hintergrund des Strukturwandels in der Automobilindustrie und dem zunehmenden globalen Standortwettbewerb gab die Stadt 2006 die Studie Rüsselsheim 2020 in Auftrag. Ziel ist es, auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und wirtschaftlicher Ergebnisse die Zukunft der Stadt aktiv zu gestalten. Dazu wurden drei Oberziele, fünf Handlungsschwerpunkte  und 55 konkrete Maßnahmen definiert.



Rüsselsheim 2020 Aktuell


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  • Die Stadt Rüsselsheim startet ins Glasfaserzeitalter

     

     

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list_button Start ins Glasfaserzeitalter

Am 1. Februar 2014 startet Rüsselsheim ins Glasfaserzeitalter: Von diesem Tag an können die ersten Kunden im Gewerbepark Hasengrund über Glasfaserleitungen große Datenmengen rasend schnell verschicken. „Die Glasfasertechnologie ist für Rüsselsheim als bedeutenden Standort für Forschung und Entwicklung zukunftsweisend. Deswegen habe ich als eine meiner ersten Amtshandlungen den Aufbau einer flächendeckenden Glasfaserversorgung zum Thema gemacht. Unter meiner Federführung wurde daher schnell und zielorientiert an einer Entscheidungsgrundlage für die Stadtverordneten gearbeitet“, sagt Oberbürgermeister Patrick Burghardt. Auch für Privathaushalte sei die Technologie sehr interessant, weil der Bedarf an der Übertragung von großen Datenmengen auch in Privathaushalten steige und neben der Internetleitung auch Dienstleistungen wie Fernsehen und Telefonie genutzt werden könnten.

 

Für die schnelle Umsetzung lobt Burghardt die Stadtwerke Rüsselsheim. Der Aufsichtsratsvorsitzende Stadtrat Nils Kraft führt aus: „Die Umsetzung innerhalb von 15 Monaten seit dem Beschluss der Stadtverordneten ist rekordverdächtig. Es war außerdem wegweisend, dass der Aufsichtsrat beschlossen hat, eine eigene Tochter zu gründen, die Glasfaser Stadtwerke Rüsselsheim GmbH. Mit ihrem ambitionierten Angebot, Glasfaser bis in die Wohnung anzubieten (fibre to the home, FTTH), ist die Tochter in Hessen Vorreiter.“ Der Vorteil für die Kunden sei, dass sie in allen Fragen einen Ansprechpartner hätten und bei Problemen kein Abstimmungsbedarf zwischen zwei Anbietern für die Teilstücke der Leitungen bestehe. Beispielhaft sei beim Aufbau des Glasfasernetzes Burghardt zufolge die Kooperation der beiden städtischen Töchter Stadtwerke und Gewobau. Bereits im September 2013 wurde vereinbart, dass die Stadtwerke nach und nach alle Wohnhäuser der Gewobau mit Glasfaser versorgen und dass die Gewobau im Gegenzug bei Neubauten und Modernisierungen die Glasfaser in die Wohnungen verteilt.

 

Bei einem Ortstermin demonstrierte das Unternehmen EVAS Softwarelösungen, wie es die Glasfasertechnologie in der Praxis anwenden wird. „Das neue Highspeed-Internet der Stadtwerke ist ein wichtiger Baustein, die Wettbewerbsfähigkeit der Rüsselsheimer Unternehmen zu verbessern. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie Telefon und Telefax ist eine schnelle Internetverbindung heutzutage ein ‚must have‘ für jeden Betrieb“, sagte Geschäftsführer Carsten Schult.

 

25.000 Meter Glasfaserkabel wurden bereits in Rüsselsheim verlegt, und zirka 3000 Wohn- und Geschäftseinheiten sind bisher über rund 250 Hausanschlüsse ans Netz angeschlossen. Zum weiteren Ausbau wird ein so genannter Backbone, eine Art Hauptleitung, verlegt, von dem aus in den späteren Ausbauschritten weitere Hauptstränge in die verschiedenen Stadtquartiere verlegt werden.


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